Willkommen » Jagdgenossenschaft Mitterhausen


Jagdgenossenschaft Mitterhausen Versammlung 2009

Ein neues Planierschild für die Jagdgenossen
Vorstandschaft bleibt im Amt - Kiesaktion Ende Juni

Vom Pachtschilling wird ein neues Planierschild für den Standort Mitterhausen gekauft. Dieser Beschluss wurde nach eingehender Abwägung des Für und Wider auf bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft gefasst. Zudem wird das in Kemathen stationierte Planierschild repariert.
Nach Mehrheitsabstimmung wird in diesem Jahr wieder eine Kiesaktion durchgeführt. Als Termin nannte Jagdvorsteher Willi Bauer das letzte Wochenende im Juni oder den ersten Samstag im Juli. Nichtanwesende Jagdgenossen, die ihren Anteil ausbezahlt haben wollen, müssen den Antrag dafür bis spätesten 1. Mai bei Kassier Norbert Bachhuber oder Vorstand Willi Bauer stellen.
Zustimmendes Kopfnicken erntete ein Jagdgenosse, der Kiesfahren und Auszahlung als ungerecht bezeichnete, "weil die einen die Arbeit haben und Diesel verbrauchen, die Auszahler aber die instand gesetzten Wege ohne Aufwand nutzen können". "Unbefriedigend ja, aber da können wir nichts ändern", so die Antwort des Vorstandes dazu.
Im Rückblick berichtete Bauer über einen Informationsabend des Forstamtes zur Fördermöglichkeit von Naturverjüngung sowie über die Kreisjagdversammlung zum Thema Naturverjüngung und Mischwaldbegründung. Die Beugachtung eines angezeigten Wildverbissschadens habe zur entsprechenden Erhöhung des Abschussplanes geführt.
Sein Glückwunsch galt einem Jungjäger zur bestandenen Prüfung.
Von Kassenwart Norbert Bachhuber erhielten die Versammlungsteilnehmer Einblicke in die Finanzen.
Abschließend verwies der Jagdvorsteher auf das Rehessen für alle Jagdgenossen mit Partner, das am Freitag, 27. März im Pfarrheim stattfindet. Bei den Neuwahlen hat sich keine Änderung der Vorstandschaft ergeben. Vorsteher Willi Bauer wurde ebenso wieder gewählt wie sein Stellvertreter Josef Hofbauer, Franz Reiter als 1. Beisitzer und Thomas Fischer als 2. Beisitzer. (Quelle: C. Machtl)



Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Mitterhausen 2007

Künftig vier Jagdbögen im Revier Mitterhausen
Große Zustimmung für zusätzliche Pachtbedingungen – Aufkiesaktion wird durchgeführt

Im Jagdrevier Mitterhausen wird es künftig vier anstelle der bisherigen drei Jagdbögen geben. Dieses Ergebnis einer Besprechung mit den derzeitigen Pächtern teilte Vorstand Willi Bauer bei der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft mit.
Alle drei Jäger seien wieder an einem Vertrag interessiert, berichtete Bauer weiter, für die Besetzung des neuen Bogens hätten sich auf eine Ausschreibung einige Interessenten gemeldet. Die Vergabe findet am Dienstag, 13. März, im Pfarrheim statt.
Nach dem Willen der Teilnehmer an der Jahresversammlung werden in die neuen Abschlüsse zusätzliche Pachtbedingungen aufgenommen. Bei der Abstimmung darüber gab es nur zwei Gegenstimmen, zwei Enthaltungen, 42 Jagdgenossen mit einer Grundstücksfläche von 626,1 Hektar sprachen sich dafür aus.
Mit Stimmen- und Hektarmehrheit haben die Jagdgenossen die Verwendung des Jagdpachtschillings für eine Aufkiesaktion der öffentlichen Wald- und Wiesenwege beschlossen. Sie wird, je nach Witterung, am letzten Samstag im Juni oder am ersten Samstag im Juli durchgeführt.
Wer sich seinen Anteil auszahlen lassen will, muss sich bis spätestens Pfingstmontag bei Vorstand Willi Bauer oder bei Kassier Norbert Bachhuber melden.
Keine Mehrheit fand sich bei der Versammlung für die Anschaffung eines Holzspalters. Auch der Vorschlag zum Kauf einer automatischen Schneidmaschine stieß auf wenig Interesse. Ihm sei bekannt, dass es im Waldstück "Wiedmais" immer wieder Probleme bei der Holzernte durch das Befahren von Privatwegen gibt, aber die zu lösen sei nicht Aufgabe der Gemeinschaft, so die Antwort des Vorstandes auf einen kritischen Diskussionsbeitrag eines Jagdgenossen.
Sein Appell an die Anlieger, den auch Joseph Graf von Deym unterstützte: "Setzt euch zusammen und stellt zum Bau eines offiziellen Weges gemeinsam einen Antrag an die Gemeinde."
Das Rehessen für die Jagdgenossen, das in den bisherigen Verträgen festgeschrieben ist, soll noch vor Ablauf der Pachtzeit stattfinden.
Ein Vorschlag, nachdem die Jäger stattdessen einen bestimmten Betrag in die Kasse der Genossenschaft zahlen sollten, stieß auf wenig Gegenliebe. Kassier Norbert Bachhuber hatte zu Beginn der Versammlung über die Finanzen informiert. 1413 Euro seien für 564 Tonnen Kies und 4,84 Tonnen Asphaltgranulat ausgegeben worden, dafür habe man von der Marktgemeinde einen Zuschuss von 588 Euro erhalten. An die Jagdgenossen, die ihren Anteil ausbezahlt haben wollten, habe er insgesamt 1274 Euro überwiesen. Von Seiten der Prüfer gab es keinerlei Beanstandungen an der Kassenführung.
(Quelle: Christa Machtl)